Ausflugstipps

Ausflüge von Nová Pec

Nová Pec liegt am Ende des Lipno-Stausees, der zu den größten Talsperren in der Tschechischen Republik gehört (fast 50 km²) und als „Südböhmisches Meer" bezeichnet wird. Hier endet die Stauung der Moldau, die weiter nur noch einen natürlich mäandernden Fluss mit dem saubersten Wasser der Republik bildet, in dem sogar Perlmuscheln leben. Nach Nová Pec gelangen Sie mit dem Auto, dem Zug, und selbstverständlich auch zu Fuß, mit dem Rad, dem Kanu, auf Skiern, Inline-Skates usw. Ein herrlicher Ausgangspunkt zum Kennenlernen des Nationalparks Šumava!
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Das unendliche Meer des Waldes mit dem Tal der „silbernen Schlange" (die Moldau) im Süden des Böhmerwaldes beeindruckte bereits den Schriftsteller und Künstler Adalbert Stifter (1805-1968). Hier spielt die Handlung vieler seiner Romane.

Die Region unter dem Plöckenstein wird deshalb auch „Stifterland" genannt. Sein Geburtshaus steht in Horní Planá bis heute. Es gibt dort auch den Stifterova stezka (Stifterweg), den Stifterův park (Stifterpark) usw. Berühmt ist der 14,5 m hohe Stifter-Obelisk auf einem Felsen über dem See Plešný jezero.

 


Plešné jezero (Plöckensteiner See)

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Plešné-jezeroAuf eine Bergtour können wir uns aufmachen von Nová Pec, oder von Jelení, von den Einheimischen als Jelení Vrchy bezeichnet, geeignet auch für Familien mit Kinderwagen. Ein Teil der Strecke verläuft entlang des Kanals, danach geht es schon bergauf. Über das Kamenné moře (Steinernes Meer, Überbleibsel eiszeitlicher Moränen) kommen wir zum Ufer des Plešné jezero (grünes Wegzeichen). Die natürlichen Wilden Wälder, die nach dem Befall des Buchdruckerkäfers verdorrt sind, erneuern sich rasant, und die trockenen Bäume sind heute bereits oft von einer neuen Generation Wald überwachsen. Im Jahr 2016 wurde hier ein Baum gefunden, der bereits zur Zeit Karls IV. stand - Alter 623 Jahre! Auf einem steilen Weg gehen wir hinauf zur Stifterova vyhlídka (Stifterblick). Von hier oben wirkt der See tatsächlich wie eine „Perle des Böhmerwalds". Auf den Gipfel des Plöckensteins, dem höchsten Bergs auf der tschechischen Seite des Gebirges (1.378 m) wandern wir bereits fast auf einer Ebene. Der Berg ruft! Hinunter geht es entlang des gelben Wegzeichens (danach grünes Wegzeichen nach Nová Pec).

 

Medvědí stezka - Bärenpfad

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Der älteste Lehrpfad im Böhmerwald wurde im Jahr 1965 eingerichtet. Dieser Pfad bildet keinen Rundweg, aber wir können den Zug von Stožcc bis zum Haltepunkt Ovesná (bei Nová Pec) nehmen.

Auf dem zweiten Teil dieser Strecke kommen wir am sog. Medvědí kámen (Bärenstein) vorbei, ein Denkmal für den letzten Bären des Böhmerwaldes (geschossen hier im Jahre 1856). Der Hauptteil des Medvědí stezka verläuft durch eine einzigartige Granit-Felsenstadt an den Hängen des Berges Perník. Durch ungleichmäßige Erosion des Granits entstand hier eine Reihe bizarre Formationen, denen die Touristen die folgenden Namen gaben: Soutěska lapků (Räuberklamm), Viklan (Schwanker), Dračí tlama (Drachenmaul), Hřib (Steinpilz) usw. Weiter geht es entlang des Sees Jelení jezírko und durch den Tunnel des Kanals.

 

Knížecí stolec (Fuchswiesenberg)

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Knížecí-stolec-rozhlednaEin wenig bekannter Aussichtsturm steht auf dem Fuchswiesenberg (1.226 m), des Berglands Želnavská hornatina, und liegt auf Truppenübungsplatz Boletice. Der sechs Meter hohe Aussichtsturm wurde vom Militär im Jahr 2012 errichtet.

Boletice

Ausgeschilderte Strecken an den Rändern des militärischen Sperrgebiets sind für Touristen seit dem Jahr 2006 geöffnet, aber Vorsicht - nur am Wochenende und an Feiertagen, an anderen Tagen wird hier scharf geschossen.
Hierher gelangen Sie von Záhvozdí, parken können Sie in der Nähe des Forsthauses Uhlíkovská hájovna (von dort das blaue Wegzeichen).

 
 

 

 
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