Ausflugstipps

Ausflüge von Stožec

Nach Stožec führt nur eine öffentliche Straße, und so könnte man sagen, dass sich dort Fuchs und Hase gute Nacht sagen, aber es ist gerade die Ruhe und die Stille, die diesen Winkel des Böhmerwaldes zu einem gut besuchten Ort machen. Hinfahren können Sie mit dem Zug (z. B. von Český Krumlov, Prachatice). Nach Stožec führen auch alle Arten von Wegen - Wanderwege, Radwege (16 km des Moldauwegs gelten als die schönste Inline-Strecke in der gesamten Republik), ein Reiterweg und Loipen für Langläufer im Winter!

Stožec-situace

Das Tal der Moldau (durch Stožec fließt die Kalte Moldau) ist einer der wenigen Orte, wo der Fluss noch selbst sein Bett bestimmt. Auch deshalb gehört das hiesige Wasser zu den reinsten der ganzen Republik (das können Sie am besten beim Kanufahren von Soumarský Most aus sehen).

Im Land an der Dreieckmark können Sie auch die höchste Erhebung des Böhmerwaldes an der österreichisch-tschechischen Grenze finden, den Plöckenstein (1.378 m) mit Urwäldern und einer ausgedehnten verlassenen Kulturlandschaft mit Wüstungen ehemaliger Dörfer. Es gibt hier ein Wassersportcamp, aber auch für andere Besucher kann Soumarský Most ein idealer Ausgangspunkt für das Entdecken des Nationalparks sein.

 


Die Kapelle von Stožec

Soumarský-Most-2

 
 logo-pěšílogo-cykliste
logo-lyžaři
logo-vozíčkáři-no
logo-rodiny-no

Stožecká kaple

Die Waldkapelle unter dem Felsen Stožecká skála ist bekannt unter den Besuchern des südlichen Böhmerwalds. Zu ihrem Ansehen trugen gewiss die Legenden bei, die man sich über sie erzählt. Die Kapelle steht an einer Heilquelle, die bereits im 17. Jahrhundert auf wundersame Weise dem blinden Schmied Jakub Klauser aus Volary die Sehkraft wiedergab.

Die erste gemauerte Marienkapelle wurde hier im Jahre 1804 erbaut. Ihr Symbol wurde die Madonna mit Rose - auf einem Bild in der Kapelle. Die baufällige Kapelle wurde 1988 restauriert und 1990 geweiht. Die traditionelle Wallfahrt mit Einheimischen findet hier Mitte August statt. Von der Kapelle aus können wir auf den Felsen Stožecká skála gehen (Vorsicht, während der Nistzeit des Falken gesperrt!).

Zurück nach Stožec gelangen wir entlang des blauen Wegzeichens, und kürzen ab über den Steg über die Kalte Moldau und weiter über den Vltavská cesta.

 

Medvědí stezka - Bärenpfad

Stožec-2

 
 logo-pěšílogo-cykliste-no
logo-lyžaři-no
logo-vozíčkáři-no
logo-rodiny-no

Medvědí-stezka

Der älteste Lehrpfad im Böhmerwald wurde im Jahr 1965 eingerichtet. Dieser Pfad bildet keinen Rundweg, aber wir können den Zug von Stožec bis zum Haltepunkt Ovesná (bei Nová Pec) nehmen.

Auf dem zweiten Teil dieser Strecke kommen wir am sog. Medvědí kámen (Bärenstein) vorbei, ein Denkmal für den letzten Bären des Böhmerwaldes (geschossen hier im Jahre 1856). Der Hauptteil des Medvědí stezka verläuft durch eine einzigartige Granit-Felsenstadt an den Hängen des Berges Perník. Durch ungleichmäßige Erosion des Granits entstand hier eine Reihe bizarre Formationen, denen die Touristen die folgenden Namen gaben: Soutěska lapků (Räuberklamm), Viklan (Schwanker), Dračí tlama (Drachenmaul), Hřib (Steinpilz) usw. Weiter geht es entlang des Sees Jelení jezírko und durch den Tunnel des Kanals.

 

An der Dreiecksmark (Trojmezí)

Stožec-3

 
 logo-pěšílogo-cykliste-no
logo-lyžaři-no
logo-vozíčkáři-no
logo-rodiny-no

Trojmezí-hřebenovka

Die Überquerung des Grenzkamms gehört zu den anspruchsvollsten, aber auch schönsten Strecken im Böhmerwald. Losgehen können wir, wenn wir in Nové Údolí aus dem Zug steigen (rotes Wegzeichen). Für eine Ganztagstour vergessen Sie bitte nicht, die Rückfahrt mit dem Zug von Nová Pec zu planen.

Der beschwerlichste Aufstieg führt entlang der Grenze auf den sagenumwobenen Dreisesselberg, wo angeblich die Herrscher über das Schicksal ihrer Länder beratschlagt haben. Weniger anspruchsvoll ist das Wandern auf dem Kamm - es geht nur mäßig bergauf und bergab.

Mit eigenen Augen können Sie hier die Unterschiede zwischen den Wäldern sehen, deren Entwicklung vom Gesetz bestimmt wurde (= naturbelassener Wald im Böhmerwald und Wirtschaftswald in Österreich). Dank der Kraft der Natur ist die Selbsterneuerung des Waldes nach zerstörerischen Orkanen und der Befall durch den Borkenkäfer immer sichtbarer. Die siegreiche Natur zeigt sich auch beim Abstieg vom Plöckenstein vorbei am Stifterův pomník (Adalbert-Stifter-Gedenkstein) zum See Plešné jezero.

 
 

 

 
  • Facebook
  • Per E-Mail senden
  • Drucken