Ausflugstipps

Ausflüge von Soumarský Most

Soumarský Most wurde schon vor mehr als eintausend Jahren als bedeutender (besonders eher als gefährlicher) Ort auf dem Salzhandelsweg, der sogenannten Goldstraße genannt. Eben hier mussten die Handelskarawanen ein „wildes Wasser" überwinden, die heutige Moldau. Die historische Brücke wurde später in eine Stahlbetonstraßenbrücke ohne irgendwelche ideellen Verbindungen zur Vergangenheit verwandelt. Heute kommen Sie bequem auch mit dem Zug hierher, und für Radfahrer, Wanderer, ja sogar Skifahrer führen markierte Wege hierhin.

Soumarský-Most-situace


Am lebhaftesten ist es in Soumarský Most in der Sommersaison, da man hier auf dem Kanu auf dem vielleicht schönsten Abschnitt der Mäander der Moldau fahren kann. Dieses einzigartige Wasservergnügen verlangt einige Regeln: ausreichender Wasserspiegel, begrenzte Anzahl von Kanus, Kanufahren mit Fremdenführer (alle Details vor Ort oder unter www.npsumava.cz).

Es gibt hier ein Wassersportcamp, aber auch für andere Besucher kann Soumarský Most ein idealer Ausgangspunkt für das Entdecken des Nationalparks sein.

 

 


Das Moor Soumarské rašeliniště

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Soumarské-rašeliništěIn Soumarský Most steht auf dem linken Moldauufer das Eingangstor zu einem einzigartigen Pfad durch ein revitalisiertes Moor. Über ihn führt uns der Zwerg Rašeliníček. Jeder Besucher ist auf dem Weg ergriffen von der Vitalität der böhmerwälder Natur, und es ist kaum zu erkennen, dass bis ins Jahr 1998 hier industriell Torf abgebaut wurde.

Der erhöhte Grundwasserspiegel ermöglichte die Rückkehr der Moore an feuchten Stellen, das Nachwachsen von Wollgräsern auf der gesamten Fläche und die allmähliche Ansiedlung von Lebewesen, die nur in Mooren leben. Alles sehen wir aus unmittelbarer Nähe vom bohlenbeschlagenen Fußweg oder direkt beim Gang über das Moor.

Eine Übersicht bietet uns der Aussichtsturm am Ende des Wegs - Höhe 10 m. Rückkehr entlang der Moldau (grünes Wegzeichen), wo wir mehreren Vorkriegsbunkern begegnen.

Die Kapelle von Stožec

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Stožecká kaple

Die Waldkapelle unter dem Felsen Stožecká skála ist bekannt unter den Besuchern des südlichen Böhmerwalds. Sie steht an einer Heilquelle, wo der Sage nach dem blinden Schmied Jakub Klauser durch ein Wunder die Sehkraft zurückgegeben wurde. Die erste gemauerte Marienkapelle wurde hier im Jahre 1804 erbaut. Ihr Symbol wurde die Madonna mit Rose. Die baufällige wurde 1988 restauriert und 1990 geweiht. Die traditionelle Wallfahrt findet hier Mitte August statt.

Von der Kapelle aus können wir auf den darüber liegenden Felsen Stožecká skála gehen. Zurück nach Stožec geht es entlang des blauen Wegzeichens.

 

Urwald Boubínský prales

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Boubínský-prales

Der weltbekannte Boubín-Urwald können Touristen am besten von Idina Pila aus besichtigen - das Infozentrum ist geöffnet von Mai bis Oktober. Der Weg führt uns zunächst zum See Boubínské jezírko. Um den umzäunten Kern des Urwaldes führt ein Lehrpfad - 4 km.

Zu sehen sind viele typische Phänomen eines Urwalds: Stelzwurzeln (entstanden durch das Anwachsen des jungen Baumes an dem umgestürzten Baumstamm seines Vorgängers, der mit der Zeit buchstäblich auseinanderfällt, bis er ganz verschwindet), riesige Fichten mit einer Höhe von über 50 m und älter als 500 Jahre; umgedrehte Wurzeln, stehende vertrocknete Bäume und vor allem mannigfaltige Lebensformen - Pilze, Moose, Pflanzen, aber auch Insekten, Vögel usw.

 
 
 

 

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