Ausflugstipps

Ausflüge von Borová Lada

„Lada" ist ein altes tschechisches Wort, das unfruchtbares Land mit spärlicher Vegetation bezeichnete, aufgrund zu feuchten Untergrunds auch mit sehr schwierigen Bedingungen für das Leben - zu Deutsch etwa „die Heide". Bis heute gibt es in diesem Teil des Böhmerwaldes eine ganze Reihe von „Heiden". Die größte und bekannteste heißt Borová Lada, die heute zahlreichen Besuchen immer besser werdende Infrastruktur bietet. Hier, am Rande der Ebenen des Böhmerwaldes, können Sie aus einer reichen Skala an Zielen in der Natur wählen.
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Aber in Borová Lada treffen wir auch auf eine Reihe Kulturdenkmäler. Direkt an der Straße von Borová Lada wurde im Jahr 2006 die Kapelle St. Anna restauriert, gegenüber von ihr befindet sich auf einer Anhöhe eine Via Dolorosa.

Die nächste Kirche stand im nahen Ort Nový Svět, die aber nach dem II Weltkrieg ebenfalls abgerissen wurde. Heute ist dieser Ort pietätvoll restauriert einschließlich seines ursprünglichen Friedhofes, so dass auch Nichtgläubige den Genus Loci dieses Ortes fühlen können.


 

 

Um Chalupská slať

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Chalupská-slať-H-CimburkováIn Chalupská slať erstreckt sich einer der größten Moorseen Tschechiens - 1,2 ha! Er birgt eine der schönsten Ansichten der böhmerwäldischen Heiden überhaupt. Los geht es auf dem Parkplatz in Svinná Lada. Nach einer Weile wechseln wir auf den hölzernen Steg, der uns bis in das Herz der Heide führt - 315 m, barrierefrei!

Der kleine See wirkt auf uns „bodenlos", denn die Stärke des Moors beträgt hier bis zu 7 m. Der Torfabbau endete hier glücklicherweise im 19. Jahrhundert vor dem Erreichen des Sees, was ausgezeichnet nicht nur für die Rosmarinheide, den Sonnentau und andere Pflanzen ist, sondern auch für alle Besucher.

Im Informationszentrum erfahren wir alles über die Bewohner der Moore; die interaktive Ausstellung ist auch für Menschen mit Sehbehinderung geeignet. Wir können uns auf eine Tour um die ganze Heide herum machen (grünes Wegzeichen), und über Šindlov und Nový Svět zurück nach Borová Lada gehen.

 

Nach Knížecí Pláně

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Knížecí-Pláně-Š-RosenkranzDie nahe Grenze zu Westdeutschland betraf das Schicksal vieler Dörfer des Böhmerwaldes. Dem gelben Wegzeichen folgend kommen wir nach Knížecí Pláně, ein Dorf, das eine hervorragende Lage auf einer Hochebene hatte, aber nach dem 2. Weltkrieg wurde es auch vom Erdboden getilgt. An die früher hier lebenden Bewohner des Böhmerwaldes erinnert nur noch ein Friedhof und ein zugewachsener Haufen Schutt, der einst die Kirche des Hl. Johannes des Täufers war.

Die waldlose Heide wird von zahlreichen steinernen Mauerresten gekreuzt, einst Grenzen zwischen Grundstücken, heute Heimstatt für Lebewesen und Fundament für die Wurzeln von Bäumen und Büschen. Wer der Aussicht und der buchstäblich fühlbaren Atmosphäre überdrüssig ist, kann sich auf zu den nächsten Zielen machen, oder entlang der Straße zurückkehren nach Borová Lada.

 

Naučná stezka - Les (Lehrpfad - Wald)

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Ein Spaziergang durch einen Wald voller Leben. Unter den Bäumen, auf ihnen und in ihnen, wie in den einzelnen Stockwerken von Wolkenkratzern, finden die verschiedensten Bewohner ihre Heimstatt.

Auf den Informationstafeln auch auf der Aussichtsfläche inmitten des Waldes erfahren Sie über sie viel Interessantes. So kann es Ihnen nicht passieren, dass Sie „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen".

Der Pfad beginnt auf dem Waldweg links zwischen Borová Lada und Svinná Lada. Unser Reiseführer ist der Schwarzspecht - ein typischer Bewohner dieses natürlichen Waldes.

 

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