Ausflugstipps

Ausflüge von Horská Kvilda

Horská Kvilda liegt inmitten der Ebenen des Böhmerwaldes auf einer Höhe von 1.062 m - neben Kvilda die höchstgelegene Gemeinde in der Tschechischen Republik. Die Spuren des Seifenabbaus von Gold am Bach Hamerský potok zeugen noch heute von der Tätigkeit des Menschen vor Jahrhunderten. Im Mittelalter führte hier die Goldstraße entlang. Trotz alledem begegnen wir hier mit bisher unberührter Natur, insbesondere auf den Ebenen, die seit jeher unzugänglich und geheimnisvoll waren, und oft als Orte der Nymphen und Gespenster beschrieben wurden.

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Der berühmteste Einwohner von Horská Kvilda war Rankl Sepp (eigentlicher Name Josef Klostermann und ja, ein Verwandter des berühmten Schriftstellers Karel Klostermann). Die Holzstatue dieses „Riesen des Böhmerwaldes) in Lebensgröße (213 cm) können Sie auf einem Privatgrundstück gleich vor der ehemaligen Schule sehen, wo heute das Zentrum für Umwelterziehung der Verwaltung des NP Šumava residiert.

Eine Figur der jüngeren Geschichte war Eduard Hones aus einer alten böhmerwäldischen Familie, dessen Nachkommen auch heute noch hier leben.

 


 

In das Vydratal (Povydří) und zurück

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Vydra-V-KuncEntlang des schäumenden Baches Hamerský potok, der bei Antýgl in die Vydra fließt - in einen Fluss mit riesigen Felsblöcken und einzigartigen sog. „Riesenkrügen" im Flussbett, der zu einem der Symbole des Böhmerwaldes geworden ist.

Das Rauschen des Wassers und die Stille des Waldes begleiten uns bis zur Baude Turnerova chata (auf dem Weg lassen wir den Abzweig nach Hrádky und Srní über die Klostermannbrücke aus). Ein kurzer Aufenthalt zur Stärkung in der Baude erinnert uns an die bekannte Fernsehserie Vydrýsek.

Weiter geht es über einen beschwerlichen Aufstieg entlang des Baches Zhůřský potok bis nach Zhůří - der Höhenunterschied beträgt 350m! Die Ebene von Zhůří ist von einem herrlichen Blumenteppich bedeckt. Durch den Wald gelangen wir auf Hohlwegen der ehemaligen Goldstraße (grünes Wegzeichen) zurück nach Horská Kvilda.

 

Zu den Aussichten nach Churáňov

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Malý-Polec-T-JiřičkaZuerst machen wir uns auf den sog. Danielsweg (blaues Wegzeichen) in Richtung Zlatá Studna. Heute herrscht hier eine herrliche Ruhe, die nur vom Rauschen der umliegenden Wälder gestört wird. Früher stand hier aber eine Glasbläserei, in der Hohlglas und Linsen hergestellt wurden, und das machte recht viel Lärm.

Wir gehen weiter um das Hochmoor Malý Polec bis nach Churáňov, wo wir vom Aussichtsturm auf einer ehemaligen Sprungschanze in das böhmische Binnenland schauen. Über den Berg Přilba gehen wir zurück - das grüne, dann das blaue Wegzeichen, oder wieder über Zlatá studna (5 km kürzer). Wenn Sie genügend Zeit haben, können Sie unterwegs das Besucherzentrum Kvilda (Návštěvnické centrum Kvilda) besuchen, wo es auch ein Hirschgehege gibt, oder das Hochmoor Jezerní slať besichtigen.

 

Über die Ebenen des Böhmerwaldes

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Roklan-V-HošekHorská Kvilda ist ein typisches Dorf mit seinen über die Bergwiesen und -hänge verstreuten Häusern. Unter dem wachsamen Blick des Berges Antýgl gehen wir durch den Wald nach Filipovu Huť (grünes Wegzeichen). Das Panorama mit dem Großen Rachel am Horizont prägt sich uns tief ins Gedächtnis ein. Über das grüne Wegzeichen wandern wir weiter nach Kvilda, wo sich wichtige Wege und Straßen auf den Ebenen des Böhmerwaldes kreuzen.

Undurchlässiger Untergrund und erhöhte Niederschlagsmengen, aber auch viele Quellen ließen hier ausgedehnte Moore entstehen. Einblicke in diese einzigartige Welt erhalten wir am Moor Jezerní slať auf dem Rückweg nach Horská Kvilda.

 
 

 

 
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