Ausflugstipps

Ausflüge von Kašperské Hory

Kašperské Hory ging in die Geschichte vor allem als königliche Bergstadt inmitten eines Golderzreviers ein. Davon zeugt ihr ursprünglicher Name Reichenstein. Auch heute kann theoretisch noch ein Stück Erde im Wald einbrechen, der bereits im Mittelalter untertunnelt wurde. Es könnte scheinen, dass der Goldgehalt im Untergrund auch heute noch ein Touristenmagnet sei, wobei die Stadt ein herrlicher Ausgangspunkt für Streifzüge in die Natur und die einzigartige Geschichte des Böhmerwaldes ist.

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Das historische Stadtzentrum um den Marktplatz bietet eine ganze Reihe von Attraktionen. Das Rathaus mit seinen drei Schilden im barocken Stil birgt u. a. ein Informationszentrum. Bei der Kirche der Hl. Margareta (Kostel sv. Markéty) finden Sie mittelalterliche Mühlsteine, und dahinter steht das sog. Hahnenkreuz. Im Böhmerwaldmuseum (Muzeum Šumavy) erfahren Sie viel nicht nur über die Geschichte.

 

Von der einstigen Größe der Stadt zeugen auch zwei weitere Kirchen: Die Kirche Maria Schnee und die Bergkirche des Heiligen Nikolaus.

 

 

 


Auf die Burg Kašperk (Karlsberg)

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KašperkDas markanteste Gebäude weit und breit ist die Burg Kašperk. Der Felssporn, auf dem sie vor 650 Jahren gebaut wurde, war (oder wurde durch den Bau der Burg?) hohl. Kašperk wurde auf Geheiß des „Vaters der Heimat" Karl IV. erbaut, und zwar um Schutz der Goldgruben. Auch sollte sie den Handel auf der Salzstraße sichern, auf der sog. Goldstraße und nicht zuletzt bewachte sie die Landesgrenze, die im nahegelegenen Grenzforst verlief.

Unser Ausgangspunkt ist der Marktplatz (grünes Wegzeichen), und nach Überwindung des Tals steigen wir hinauf auf die höchstgelegene Königsburg in Böhmen (920 m). Auf jeder der angebotenen Besichtigungstouren schauen wir von einem der Wachtürme von oben auf die uns umgebende Welt. Im Jahr 1616 kaufte die heruntergekommene Burg die Stadt Kašperské Hory, die sie bis heute im in Form einer bewunderten Ruine in Schuss hält. Zurück in die Stadt kehren wir z. B. entlang des blauen Wegzeichens.

Zum Gold

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AmálkaWegen des Goldes siedelten sich Menschen hier bereits vor vielen Jahrhunderten an, und wegen ihm kommen heute Touristen hierher. Auf die Spuren der Goldgräberei begeben wir uns von der Stadt aus in Richtung Süden (grünes Wegzeichen) in das Tal Amálino údolí, dass, wie auch sonst, durch den Bach Zlatý potok (Goldbach) durchflossen wird. Auch entlang des Weges sehen wir die Eingänge in den Untergrund. Heute haben die meisten mittelalterlichen Stollen für unsere eigene Sicherheit ein Gitter, das gleichzeitig die Fledermäuse schützt, die nun häufig die Bewohner dieser „Höhlen" sind.

Bevor wir zu den Toren des Stollens Naděje (Hoffnung) kommen, können wir die Ausstellung im hiesigen Museum der Seismischen Station (im Voraus vereinbaren) und eine Herde Wisente im Gehege besichtigen. Nach einem Aufstieg auf den Berg Liščí vrch (blaues Wegzeichen) mit atemberaubender Aussicht kehren wir zurück in die Stadt. (Die Strecke gehört zu den städtischen Wanderrundwegen „Cestou zlatokopů" - Auf den Spuren der Goldgräber - grüne Markierung.)

Auf die Burg Obří hrad (Riesenburg)

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Obří-hradUnweit von Nicov, direkt von Popelná aus, können wir auf die Burg Obří hrad gehen, die höchst gelegene Burgstätte der Kelten in Böhmen. Hinauf führt uns der Lehrpfad „Keltové na Šumavě - Die Kelten im Böhmerwald". Ein Laie würde nach zweieinhalbtausend Jahren auf diesem felsigen und bewaldeten Gipfel nur schwer eine menschliche Siedlung vermuten.

Die Archäologen waren erfolgreicher und fanden hier zwei steinerne Burgwälle mit einer Akropolis in der Mitte. Das steinerne Eingangstor formte die Natur durch Felsen, und der „Steinerne Tisch" ist vermutlich nur ein Werk des Zufalls. Neben den Spuren der Geschichte bietet die Burg Obří hrad interessante Aussichten. (Die nächstgelegene keltische Burganlage ist bei Sedlo u Albrechtic, die aufgrund ihres Aussichtsturms viel bekannter ist.)

 
 

 

 


 

 

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