Ausflugstipps

Ausflüge von Prášily

Prášily war zur Liquidierung bestimmt, aber nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Einrichtung des Nationalparks Šumava wurde es automatisch zum Touristikzentrum des westlichen Böhmerwaldes. In diese kleine Gemeine führt eine Straße, aber auch eine ganze Reihe von Wanderwegen, und auch die Radmagistrale (Cyklostezka Nr. 33), die den ganzen Böhmerwald von Železná Ruda bis nach Lipno durchquert, führt hier entlang.

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In ihrer Umgebung finden wir wilde Wälder und sukzessive (selbstständig sich entwickelnde) Flächen, die Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten sind - einige davon streng geschützt. Wahre Perlen sind hier die Gletscherseen.

Es kann passieren, dass wir den ganzen Tag über keiner Menschenseele auf dem Weg begegnen (besonders im Herbst oder Frühling), im Gegensatz zum Aussichtsturm Poledník, denn dort muss jeder einmal gewesen sein. Denken Sie beim gemächlichen Wandern durch diesen vergessenen Landstrich daran dass es entlang des Weges nicht viele Imbiss- oder Erfrischungsmöglichkeiten gibt.

 


Von Prášily zum See Laka (Lackensee)

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j-Laka---P.KavaleEntlang des Plätscherns des Baches Prášilský potok (rotes Wegzeichen) gehen wir nach Gsenget. Über den Bergsattel Zlatý stoleček, wo die Schmuggler ihre Ware austauschten, gelangen wir zum See Laka mit seinen auf der Oberfläche schwimmenden Inselchen. Er ist der kleinste, flachste und höchstgelegene Gletschersee des Böhmerwalds - 2,5 ha, h = 3,9 m, 1090 m ü. NHN.

Entlang des Baches Jezerní potok gehen wir hinab nach Hůrka mit der Friedhofskapelle der Familie Abel, der Sühneglocke und dem vor kurzem schön restaurierten Fundamenten der Kirche St. Vinzenz. In Richtung Vysoké Lávky (gelbes Wegzeichen) und Formberg (grünes Wegzeichen) gelangen wir durch den Wald zurück nach Prášily.


Achtung: Der Weg Gsenget-See Laka ist vom 15.03.-15.07. aufgrund der Nistzeit des Auerhuhns gesperrt!

 

 

Zum See Prášilské jezero und auf den Poledník

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z-Poledniku-ŠRosenkranzDirekt von Prášily oder dem Parkplatz Slunečná machen wir uns auf den Weg (entlang des roten Wegzeichens) zum See Prášilské jezero, der vor mehr als 10.000 Jahren von einem Gletscher geschaffen wurde. Rüstigere Wanderer klettern bis auf den Gipfel des Poledník mit seinem 37 m hohen Aussichtsturm. Ihre Belohnung ist ein hinreißender Panoramablick.

Der Lehrpfad „Polom v horské smrčině" (Baumbruch im montanen Fichtenwald) zeigt Ihnen die Vitalität der Natur. Rückkehr über das grüne Wegzeichen - ACHTUNG, die Strecke Poledník-Gsenget ist nur vom 15.7. - 15.11. geöffnet.

Anm.: Auf dem Poledník können Sie auch legal 1 Nacht auf dem sog. Notübernachtungsplatz übernachten.)

 

Nach Stodůlky - zu den erloschenen Gemeinden

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Stodůlky---J.SchafhauserVom Parkplatz Velký Bor gehen wir hinab in den Canyon des Flusses Křemelná (blaues Wegzeichen), und danach geht es bereits bergan auf dem Fuß des Berges Křemelná. Hier erstreckte sich einst die Gemeinde Stodůlky - laut dem Kataster nach Prag die größte Gemeinde in Böhmen, trotz nur 2.000 Einwohnern! Der spätere Truppenübungsplatz (in den Jahren 1952-1991) machte diesen Landstrich zu einer Sukzessionsfläche, in der sich die Natur frei entfalten konnte. Weiter geht es nach Zadní Paště (mit der rekonstruierten Kapelle St. Martin), danach nach Prostřední und schließlich nach Přední Paště (Marienkapelle).

Auf dem unmarkierten Weg gehen wir zur ehemaligen Gemeinde Velký Babylon mit ihrer „Aussicht für eine Million". Nach einiger Zeit gelangen wir auf eine Asphaltstraße und nach links (entlang des blauen Wegzeichens) gelangen wir auf einem Rundweg über Stodůlky zurück an unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz.

 
 

 

 

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