Fragen

Burgen und Schlösser der Region

Burgen und Schlösser der Region

Schloss Vimperk


Das Schloss Vimperk wurde in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet. Der älteste Bericht stammt aus dem Jahre 1263, in diesem wird u.a. der Zeuge Purkart z Vimperka erwähnt. Die Siedlung vor der Burg entstand zur Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert. Weitere Informationen über das Schloss erhalten Sie vor Ort während der Besichtigungstour. 
Im Inneren des Schlosses befindet sich ein Museum. Sie können das Schloss auch mit einem Begleiter besichtigen.
Museum:
Natur im Nationalpark Šumava – wichtige Informationen über den Park, die Flora, Fotografien natürlicher Sehenswürdigkeiten, im Nationalpark lebende Tiere und Vögel
Buchdruck – Geschichte des Buchdruckes  in Vimperk, Ausstellung winziger Korane, Gebetbücher, Kalender, Druckpresse, Vergoldpresse usw.
Glasindustrie – Geschichte der Glasindustrie in der Region Vimperk, Ausstellung von Hyalith, bemaltem, geschliffenem und geschnittenem Glas

Burg Kašperk


Die Burg Kašperk ließ 1356 der tschechische König und römischer Kaiser Karel IV. gründen. Es gab gleich drei Gründe für die Gründung der Burg – Bewachung der Landesgrenze mit dem benachbarten Bayern, die Bemühung des Herrschers um den Schutz der goldtragenden Region Kašperské Hory und die Beschützung des neu errichteten Handelsweges Zlatá stezka (Goldener Pfad). Dieser Handelsweg vereinigte Böhmen mit Bayern und weiter mit entwickelten Gebieten Westeuropas. Eine der bedeutendsten Abzweigungen führte über Kašperské Hory.        

Die Burg Kašperk ist vom Parkplatz zugänglich, der etwa 2 km von Kašperské Hory (Richtung Nezdice) entfernt ist. Von hier aus führt ein gut erreichbarer Weg (ca. 1 km). Sie können auch am Stadtplatz in der Stadt Kašperské Hory beginnen (blaue Markierung), von hier aus erwartet Sie jedoch eine lange Steigung. 

Burg Rabí


Rabí gehört zur größten tschechischen Burgruine, die seinerzeit das hochentwickeltste Schutzsystem Europas hatte.
Sie können Palast und Turm besichtigen – beide Besichtigungstouren sind mit Begleiter und dauern etwa 45 Minuten. Die Besichtigungstouren können kombiniert werden (etwa 90 Minuten).
Ohne Begleiter können Sie den Hofplatz samt ehemaligen Pferdestall und unterirdischer Kirche der Dreifaltigkeit besichtigen.
Alle diese Besichtigungstouren sind gegen Gebühr.

Die Gemeinde Rabí liegt am Verkehrsweg Sušice - Horažďovice.

Burg Velhartice


Die Burg wurde in den Jahren 1290 – 1310 gegründet und diente als Geburtssitz der Herren aus Velhartice. Mit dem Bau hat Bohumil z Budětic begonnen, seine Arbeit übernahmen Bušek der Ältere und sein Sohn Bušek aus Velhartice, beide beliebte und treue Kammerdiener des Königs und Kaisers Karel IV.

Zur den größten Sehenswürdigkeit gehört das originelle Verbindungselement zwischen der Hauptburg und dem vorgeschobenem Donjon – eine große Steinbrücke – eine Seltenheit bei mitteleuropäischen Burgarealen. Diese Brücke ist 32 Meter lang, 3 Meter breit und fast 10 Meter hoch, sie hat vier Spitzbogen, die auf massiven walzenförmigen Pfeilern stehen.
Besichtigungstouren gegen Gebühr: Burg (50 Minuten) oder Schloss (40 Minuten). Frei zugänglich sind die ehemalige burgeigene Brauerei, die Überreste Branntweinbrennerei, der untere Hofplatz und die hintere Zwingermauer.
Der bestmögliche Weg nach Velhartice führt über Sušice und Petrovice.

Burgruine Kunžvart

Die Burg Kunžvart (abgeleitet von Königswarte) wurde zum Schutz der Handelswegabzweigung Vimperk – Passau errichtet. Der älteste Bericht über die Burg stammt aus dem Jahre 1359, nachdem Karel IV. diese Pešek z Janovic als Eigentum zugestanden hatte. Den Mittelpunkt der Burg bildete ein prismenförmiger Turm - ein Schichtmauerwerk auf einem Granitfelsen-Aufschluss, geschützt von drei Seiten durch überhängende Wände. Die Burg wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlassen und wird seit 1547 als leere Burg angeführt. Ende des 16. Jahrhunderts kam es zu einem Brand, was zum endgültigen Niedergang der Burg führte.
Zur Burgruine gelangen Sie aus der Gemeinde Strážný, von wo aus ein 3 km langer, blau markierter Wanderweg mit einer starken Steigung zum Schluss. Zu Ihrer Rechten befindet sich der Gipfel Kamenný vrch mit der Jungfrau-Maria-Kapelle, die 1834 errichtet wurde.

Burgruine Vítkův kámen

Vítkův kámen – so werden die Überreste einer gotischen Burg genannt, die sich auf dem gleichnamigen Gipfel Vítkův kámen auf dem rechten Ufer des Stausees Lipno über dem Dörfchen Svatý Tomáš etwa 5 km von der Gemeinde Přední Výtoň befindet. Die Burg wurde vom Adelsgeschlecht Vítkovci im 13. Jahrhundert gegründet und diente als Grenzfestung und Verwaltungszentrum des Herrengutes. Die Burg liegt in einer Meereshöhe von 1035 m, ist die Sichtbarkeit gut, hat man von hier aus eine wunderschöne Aussicht – sogar auf die Alpen.
Die Burgruine und der Turm wurden renoviert, die Plattform über der Burg dient als Aussichtsturm.
Zur Burgruine gelangen Sie entlang des rechten Ufers des Stausees Lipno aus Frýdava, und zwar entlang eines gelben und rot markierten Wanderweges (etwa 10 km) oder aus Přední Výtoň entlang eines rot markierten Wanderweges (etwa 7 km). Der Straße entlang gelangt man bis in das Dorf Svatý Tomáš, die etwa 500 m unter der Burg liegt.
  • Facebook
  • Per E-Mail senden
  • Drucken